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Die Ausrichtung meiner therapeutischen Arbeit ist hauptsächlich verhaltenstherapeutisch. Konkret heißt dies, dass wir zwar gemeinsam erarbeiten, wodurch sich das aktuelle Problem entwickelt hat, im Mittelpunkt unserer anschließenden Arbeit jedoch die Problembewältigung steht, um schnell und effektiv mehr Lebensqualität zu schaffen. Unter Verhaltenstherapie versteht man also die Veränderung von negativen Gefühlen, Denkmustern und Verhaltensweisen. Die Wirksamkeit der Verhaltenstherapie ist empirisch abgesichert und kann die Lebensqualität sowohl des Kindes/des Jugendlichen als auch der Eltern schnell und deutlich verbessern.
Therapeutische Schwerpunkte
Kleinkinder (bis zu 6 Jahre)
Ich biete eine ambulante Behandlung bereits für Kleinkinder an. Hierbei stehen neben dem kleinen Patienten natürlich auch die Eltern und andere Bezugspersonen im Vordergrund meiner therapeutischen Arbeit. Das Einbeziehen weiterer Ansprechpartner des Kindes z.B. Erzieherinnen aus dem Kindergarten, hilft dem Kind häufig, seine persönlichen Probleme leichter zu überwinden. Selbstverständlich findet jedweder Einbezug anderer Personen nur mit Zustimmung der Eltern statt.
Schulkinder (6 bis 12 Jahre)
Für viele Kinder stellen insbesondere der Eintritt in die Schule sowie der Übergang in die weiterführende Schule eine besondere Herausforderung dar, die in einigen Fällen zu Verhaltensauffälligkeiten führen kann. Hier ist eine rechtzeitige und unterstützende psychologische Betreuung nicht nur wichtig, sondern auch besonders hilfreich. Auch hier gilt: Das Einbinden von Personen aus dem Schulumfeld, wie z.B. Lehrer oder Freunde, verstärkt den Erfolg einer Therapie deutlich.
Jugendliche (12 bis16 Jahre) & junge Erwachsene (16 bis 21 Jahre)
Im Jugendalter stellt insbesondere die Ablösung von den Eltern und die Zunahme von Autonomie eine besondere Herausforderung für junge Menschen dar, die viel Konfliktpotential in sich trägt. Freunde werden wichtiger, es werden erste sexuelle Beziehungen aufgenommen und vertieft. Die Identitätsfindung geht häufig mit Phasen der Selbstunsicherheit einher. Die emotionalen und schulischen Herausforderungen gehen schnell mit emotionalen Verhaltensauffälligkeiten einher.
Im Mittelpunkt meiner therapeutischen Arbeit steht bei Jugendlichen und jungen Erwachsenen der Aufbau selbstkritischer Wahrnehmung, konstruktiver Kommunikation und somit zielführenden Verhaltens. Der Einbezug der Eltern bzw. Bezugspersonen ist auch bei Jugendlichen sinnvoll.
Bereits mit 15 Jahren haben Jugendliche auch die Möglichkeit, selbständig eine Psychotherapie aufzunehmen und die Entscheidung über einen Einbezug der Eltern zu treffen.
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